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SelectLine Blog

Elektronische Rechnung – wie auch Ihr Unternehmen profitiert

Elektronische Rechnung – wie auch Ihr Unternehmen profitiert

Bis vor einigen Jahren galten für Unternehmen noch komplizierte Vorschriften zur Nutzung von elektronischen Rechnungen (E-Rechnung). Seit Juli 2011 wurden jedoch viele vorteilhafte Neuregelungen eingeführt.

Trotzdem ist die Resonanz in Deutschland noch immer eher verhalten. Die Anwendung der E-Rechnung in Unternehmen liegt immer noch unter 30 % und das, obwohl laut EU-Kommission bis zu 80% der entstehenden Kosten durch diese Methode eingespart werden könnten.

In diesem Artikel möchten wir Sie mit der elektronischen Rechnung vertraut machen und Hilfestellungen geben, was bei der Einführung in Ihrem Unternehmen zu beachten ist.

elektronische rechnung

Vorteile der elektronischen Rechnung

  1. Vielfältigkeit der Versandmethoden: Die E-Rechnung kann sowohl direkt in eine E-Mail eingefügt, als Anhang angefügt, oder als E-Post oder Web-Download verwendet werden.

Reverse-Charge-Verfahren — was man dazu wissen muss

Kurzerklärung

Das Reverse-Charge-Verfahren – auch Umkehrung der Steuerschuldnerschaft oder Abzugsverfahren – ist eine Sonderregelung bei der Umsatzsteuer. In diesem Spezialfall muss nicht der leistende Unternehmer, sondern der Leistungsempfänger (Kunde) die Umsatzsteuer entrichten.

Ausführliche Erklärung

Der leistende Unternehmer darf dem Kunden beim Reverse-Charge-Verfahren also das Nettoentgelt in Rechnung stellen. Daraus entsteht für den Kunden in der Folge eine Umsatzsteuerschuld gegenüber dem Finanzamt. Ist der Leistungsempfänger vorsteuerabzugsberechtigt, kann er den Betrag aber auch selbst wieder als Vorsteuer geltend machen.

Hinsichtlich der finanziellen Belastungswirkungen bestehen also, sowohl für das Unternehmen als auch für den Leistungsempfänger, keine Unterschiede zwischen dem Reverse-Charge-Verfahren und der normalen Umsatzsteuer.

Die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft ist in § 13b UStG geregelt.

Der Vorausblick: Was uns in 2015 erwartet!

Dies ist kein Blick in die Glaskugel oder Analyse einer Konjunkturprognose der Wirtschaftsweisen, vielmehr werfen wir einen kurzen Blick auf die Änderungen und Neuerungen, die Unternehmer und Arbeitnehmer in 2015 erwarten. Und wir zeigen womit SelectLine Anwender in diesem Jahr rechnen können. Naturgemäß gibt es die meisten Änderungen ab Januar.

Vorausblick 2015

1. Quartal 2015

► EU-weit sind Gerichtsurteile vollstreckbar

Ab 10. Januar 2015 werden Entscheidungen nationaler Gerichte in allen anderen EU-Mitgliedsstaaten nicht nur anerkannt, sondern auch vollstrecktohne dass es einer zusätzlichen Vollstreckbarerklärung bedarf. Gleiches gilt im Grundsatz auch für öffentliche Urkunden und gerichtliche Vergleiche.

► Krankenversicherung, Rentenbeitrag, Mindestlohn

Bereits zum 1. Januar 2015 wurde der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5 Prozent auf 14,6 Prozent abgesenkt. Die Hälfte, nämlich 7,3 Prozent trägt der Arbeitnehmer, die andere Hälfte trägt der Arbeitgeber.

SelectLine in der Praxis – Investitionssicherheit für viele Jahre

► Der Anwender

Die Fliegl-Firmengruppe ist seit über 30 Jahren international erfolgreich tätig als Hersteller von landwirtschaftlichen und gewerblichen Maschinen und Zubehör. Das Fliegl Agro-Center bietet auf 25.000 m² ein Sortiment mit weit über 30.000 Produkten aus den Bereichen Landmaschinen, Logistik, Hydraulik und Fahrzeugbau, sowie weitere Bedarfsartikel für Haus, Hof, Stall und Garten. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen aus dem oberbayerischen Mühldorf bei Altötting rund 250 Mitarbeiter.

Investitionssicherheit SelectLine

SelectLine wächst mit Ihrem Unternehmen mit. Und bietet somit Investitionssicherheit für viele Jahre.

 ► Die Ausgangssituation

Bei den Vorbereitungen zum Neubau eines hochmodernen Verkaufs- und Logistikzentrums der Fliegl-Firmengruppe im Jahre 2007, wurde von der damaligen Geschäftsführerin Angelika Fliegl gleichzeitig eine Verbesserung hinsichtlich des EDV-Programms ins Auge gefasst.

Wie der IT-Leiter Pascal Reichelt erklärte, stieß die bislang eingesetzte Softwarelösung, aufgrund der recht begrenzten Funktionalität,  im Betrieb zunehmend an ihre Grenzen. Deshalb wurde die Neueinführung einer modernen und integrierten kaufmännischen Software angestrebt.

SelectLine Partnerlösung – Anbindung an die Wasserwirtschaftssoftware WAVE

► Ausgangssituation

Die von der i.syde Informationstechnik GmbH entwickelte Wasserwirtschaftssoftware WAVE sollte um eine Schnittstelle zur, beim Kreisverband für Wasserwirtschaft in Nienburg/Weser eingesetzten, Finanzbuchhaltungssoftware SelectLine Rechnungswesen ergänzt werden.

Die Übertragung der Daten sollte automatisch im Hintergrund erfolgen. Dazu wurde eine Online-Schnittstelle entworfen. Außerdem sollte die Schnittstelle losgelöst von der WAVE-Implementierung entwickelt werden.

Ocean Wave

► Realisierung

Es wurde ein Webservice entwickelt, der beim Wasserverband als Windows-Dienst läuft.

Dieser Webservice übernimmt die Kommunikation zwischen WAVE und der SelectLine Software. Dabei werden sowohl Daten aus WAVE (Buchungen, Debitoren etc.) an SelectLine übergeben als auch Daten aus SelectLine (OPs, Banken etc.) von WAVE abgerufen.

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