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Archive for category: Marketing- und Vertriebstipps für KMU

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für kleine und mittlere Unternehmen – der Leitfaden

Beim Thema Pressemitteilung bzw. Medienarbeit denkt man oft an große Unternehmen und Konzerne, doch auch für kleine und mittlere Unternehmen lohnt es sich das Unternehmen regional und überregional bekannter zu machen. Weiterer Vorteil: Pressemeldungen haben im Internet kein Verfallsdatum und sind durch Suchmaschinen auch langfristig auffindbar.

In diesem Leitfaden (unten auch als PDF-Download) zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Chancen auf eine Veröffentlichung erhöhen und eine Pressemitteilung vorbereiten, verfassen und erfolgreich veröffentlichen.

Pressemitteilung

 

Im Vorfeld der Pressemitteilung

Presseverteiler erstellen

Alles steht und fällt mit einem guten Presseverteiler. Recherchieren Sie On- und Offline nach Print-, Hörfunk- und Fernsehmedien in Ihrer Umgebung. Der Verteiler kann in Excel erstellt werden. Um eine bessere Übersicht zu haben, sollten Sie die Medien in Kategorien einteilen, damit Sie je nach Bedarf entscheiden können, welche Pressemitteilung an welchen Verteiler versendet werden soll.

Hier Beispiel:

Medienverteiler

 

Das Alleinstellungsmerkmal – So finden Sie Ihren USP

Kurzfassung: Der USP – Unique Selling Proposition (dt. „einzigartiges Verkaufsversprechen“) bzw. das Alleinstellungsmerkmal eines Produktes beruht auf einem einzigartigen Leistungsmerkmal, das kein anderes Produkt in dieser Form oder Kombination hat. Dies kann u. a. in der Formgebung, in besonderen technischen Eigenarten oder dem Service begründet sein.

Wozu dient das Alleinstellungsmerkmal (USP)?

Die Herausarbeitung und Kommunikation eines Alleinstellungsmerkmals ist eine zentrale Herausforderung für das Marketing, weil der Kunde ohne ein solches Merkmal keine Identifikation mit der Leistung aufbauen kann, sondern nur darauf abzielen wird, das für ihn beste Angebot über den besten Preis zu ermitteln.

Selbstverständlich kann das Alleinstellungsmerkmal auch darin liegen, die Preisführerschaft für ein bestimmtes Produkt anzustreben, also der preiswerteste Anbieter zu sein. Auch ein solcher Kundennutzen sollte klar kommuniziert werden. Aber: Eine Differenzierung über den Preis ist kaum noch möglich. Stattdessen sollten Qualität, Komfort und Service den Unterschied machen.

Alleinstellungsmerkmal

Der USP lässt das Produkt aus der Masse herausstechen und unterscheidet es ganz klar vom Wettbewerbsprodukt.

Effizientes Angebotsmanagement als Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen

Das effiziente Erstellen und Nachfassen von Angeboten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Die steigende Preissensibilität und das hohe Qualitätsbewusstsein von Interessenten und Kunden erfordert mehr Individualität und bessere Prozesse im Angebotsmanagement. Es zeigt sich jedoch, dass dies häufig nur unzureichend umgesetzt wird und somit potentielle Kunden verloren gehen.

Effizientes Angebotsmanagement hat positive Effekte in allen betreffenden Geschäftsprozessen, einschließlich Verkauf, Vertrieb (Innen- und Außendienst) und Service.

Bringen Sie Ihre Schäfchen ins Trockene mit dem richtig organisierten Angebotsmanagement.

Angebotsmanagement

Ablauf zum organisierten Angebotsmanagement

Das Angebotsmanagement sollte in jedem Unternehmen ein strukturierter und vor allem standardisierter Prozess sein. Lt. einer Studie des VDI (PDF) zeigt sich jedoch, dass Firmen dringenden Handlungsbedarf in der Optimierung und in der Vereinheitlichung des Vorgangs sehen. Und: etwas mehr als 60 % der Unternehmen werden in puncto Angebotsmanagement nicht von einer speziellen Software unterstützt und bearbeiten ihre Angebote somit größtenteils manuell.

Angebotsmanagement_Studie

Lorenzo Liccardi – Venezianischer Händler – sorgt für die Unternehmensnachfolge und erklärt kaufmännische Begriffe (2. Teil)

Vorwort

Wir benutzen sie tagtäglich, aber: Kennen wir auch die genaue Bedeutung bzw. Herkunft Kaufmännischer Begriffe wie Bilanz, Budget, Kapital, Kredit etc.? Im Duden können wir nachlesen, dass viele dieser Begriffe aus dem Lateinischen kommen, da Latein lange die Sprache der Gelehrten in der Antike und im Mittelalter war und somit auch in der Mathematik und bei kaufmännischen Berechnungen genutzt wurde.

Bereits im Mittelalter (circa 14. Jahrhundert) und in der Neuzeit  wurde in Italien begonnen, Fachtexte in der Landessprache zu schreiben. Gleichzeitig entstanden in den größeren Städten Wirtschaftsschulen, in denen Kaufleute ausgebildet wurden. Das führte dazu, dass das kaufmännische Rechnen und später auch das Rechnungswesen insbesondere durch italienische Händler weiterentwickelt wurden.

Im ersten Teil unserer Kurzgeschichte hat unser Protagonist Lorenzo Liccardi seinem Sohn Paolo bereits die Begriffe Bilanz, Buchführung und Kredit erklärt.

Kaufmännische Begriffe - Venedig

Venedig, 14.07.1523

Lorenzo Liccardi – Venezianischer Händler – sorgt für die Unternehmensnachfolge und erklärt kaufmännische Begriffe

Venedig, 02.07.1523

Lorenzo Liccardi ist Kaufmann. Sein Vater war schon Kaufmann. Mit 42 hat er das Unternehmen von seinem Padre übernommen. Import und Handel, hauptsächlich mit orientalischen Gewürzen. In den Lagerräumen am Canale Grande duftet es herrlich nach Coriander, Safran, Cardamon. Und Pfeffer. Pfeffer macht den Hauptanteil des Umsatzes aus (bis zu 60 %). Er ist stolz auf das Familienunternehmen. 22 Mitarbeiter. Seine Frau Antonella macht die Buchführung. Heute hat Paolo seinen ersten Tag bei ihm. Er soll alles lernen in den nächsten Wochen und Monaten. Sein Sohn wird das Unternehmen eines Tages übernehmen und soll es erfolgreich weiterführen. Er beginnt damit ihm kaufmännische Begriffe zu erklären. Begriffe, die jeder Unternehmer kennen muss.

Canaletto_Bacino_di_San_Marco_Venedig

Die Bilanz

„Die Bilanz, mein Sohn, ist das Spiegelbild des Unternehmenserfolgs. Oder Misserfolgs – je nachdem. Es geht um die vergleichende Gegenüberstellung von Gewinn und Verlust, eine Schlussabrechnung.

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