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Nerdwissen: Wer diese 10 Fakten kennt, muss ein Nerd sein

// 20.11.2020
Sind Sie ein Nerd?

Ganz klar, dass wir als Hersteller für kauf­männische Soft­ware reichlich kluge Köpfe beschäftigen, die sich mit Com­putern und Pro­gram­mie­rung bestens aus­kennen. Unsere Ex­perten in den einzel­nen Ab­tei­lun­gen ver­einen hier eine ganze Menge an Know-how und Spezial­wissen. Wir würden es auch als „Nerd­wissen“ be­zeich­nen. Das ist kei­nes­wegs ab­schätzig ge­meint, im Gegen­teil! Einige der erfolg­reichs­ten Un­ter­neh­mer der Welt, wie Bill Gates und Jeff Bezos, sind ein­deutig Nerds. In Com­puter­kreisen gilt die Be­zeich­nung sogar als echtes Kom­pli­ment! Wir meinen: Nerd is the new cool!

Kennen Sie schon diese 10 Fakten für Nerds? Falls ja, dürfen Sie sich gerne als Nerd bezeichnen.

Fakt 1: Der erste Computer-Bug war eine Motte

Fünf Stunden dauerte die Suche nach dem Fehler, der den mili­tärischen Groß­rech­ner Mark II im Harvard Computer­labor am 9. September 1947 lahm­legte. Es war 15:45 Uhr, als ein Tech­niker end­lich den Fund des Übel­täters meldete. Eine Motte war an diesem warmen Sommer­tag durch das offene Fenster geflogen und hatte eine Fehl­funk­tion in einem der Relais ver­ur­sacht. Die Motte wurde ins Log­buch ein­ge­klebt und als erster Com­puter-Bug pro­tokol­liert.

Der erste „Nerd“ war eine Frau

Fakt 2: Der erste Nerd war eine Frau

Augusta Ada King-Noel, Countess of Lovelace, all­ge­mein als Ada Lovelace bekannt, war eine bri­tische Mathe­mati­ke­rin. Sie ar­bei­tete mit Charles Babbage an der von ihm ent­wickel­ten Analytical Engine. 1843 ver­öffentl­ichte sie einen um­fang­reichen Kom­mentar zur Program­mierung der von Babbage ent­wickel­ten Ma­schi­ne. Somit kann man Ada Lovelace nicht nur als erste Program­mie­re­rin, son­dern auch als ersten „Nerd“ der Ge­schich­te be­trach­ten.

Das meist­verwen­dete Pass­wort ist 123456

Fakt 3: Das meistverwendete Passwort ist 123456

Auf den Spitzen­platz der Liste mit den häu­figs­ten Passwörtern der Deutschen schafft es die Zahlen­kombi­nation 123456. Auf Platz 5 schafft es der Klas­siker „password“.

Daher scheint es nicht ver­wun­der­lich, dass die Daten der Studie aus ge­leakten On­line­kon­ten stam­men. Für die be­lieb­testen Pass­wör­ter der Deutschen 2019 stand dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) ein Pool von 67 Millionen Zu­gangs­daten aus ins­ge­samt 178 Daten­lecks zur Ver­­gung.

Top 5

Platz 1: 123456
Platz 2: 123456789
Platz 3: 12345678
Platz 4: 1234567
Platz 5: password

Manche Com­pu­ter­pro­gram­me kann man mit Bier bezahlen

Fakten 4: Auf das Wohl des Entwicklers

Etwa 1987 tauch­ten die ersten Pro­gram­me auf, die das Beerware-Lizenz­mo­dell nut­zten. Hier­bei erbit­tet der Autor vom Nutzer je nach in­di­vidu­eller Lizenz:

  • dem Autor bei Gelegen­heit ein Bier aus­zu­geben oder
  • ein Bier auf das Wohl des Autors zu trinken oder
  • dem Autor einen ori­gi­nel­len Bier­deckel zu schicken.

Der Erfinder des Computers erhielt acht Doktortitel

Fakt 5: Der Erfinder des Computers

Mit dem Z3 baute der Ber­liner Konrad Zuse 1941 den ersten funk­tions­tüch­tigen, voll­auto­matischen, pro­gramm­ge­steuer­ten und binär arbei­tenden Com­puter. Diese bahn­brechen­de Er­fin­dung fand während des Zweiten Wel­tkriegs wenig öf­fentl­iche Be­achtung. Auch das deutsche Mili­tär er­kann­te in Zuses Er­fin­dung kein Po­tenzial. Nach Ende des Krie­ges wurde dem Deutschen jedoch die Aner­ken­nung zu Teil, die er ver­diente. Er erhielt acht Doktor­titel und zwei Ehren­pro­fes­suren.

Der erste Google Server wurde mit Lego gebaut

Fakt 6: Von Platinen und Lego

Zu Beginn ihrer Karriere hatten die beiden Google-Visonäre Larry Page und Sergey Brin noch nicht ganz so viel auf der hohen Kante wie heute. Da musste für die Kon­struk­tion des ersten Servers 1996 schon mal Lego herhalten. Dieser Server ist mittler­weile legen­där und wird heute an der ehe­maligen Fakul­tät der Google Gründer in Stan­ford ausgestellt.

Wer auf den Computer schaut, vergisst zu blinzeln

Fakt 7: Blinzeln nicht vergessen

Jeder Mensch blinzelt im Schnitt 20 mal in der Minute. Die Fre­quenz nimmt jedoch rapide ab, sobald wir auf einen Com­pu­ter Moni­tor schauen. Offen­bar werden wir so sehr in seinen Bann gezogen, dass wir nur noch 7 mal in der Minute blinzeln.

Googles heutiger Name beruht auf einem Tippfehler

Fakt 8: Googol das mal

Die bekann­teste aller Such­ma­schi­nen sollte eigentlich Googol und nicht Google heißen. Googol ist die Be­zeich­nung für eine 1 mit 100 Nullen. Der US-Mathe­matiker Edward Kasner hatte 1938 seinen neun­jährigen Neffen Milton auf­ge­fordert, einen Namen für die Zahl zu erfinden. Für Google Mit­be­grün­der Larry Page war dies der ideale Begriff, um die un­vor­stell­bare Größe des Inter­nets zu ver­an­schau­lichen. Pages Kommi­litone Sean Anderson wollte prüfen, ob die Domain noch ver­füg­bar ist. Dabei ver­tippte er sich und gab statt­dessen Google.com ein. Das gefiel ihnen so gut, dass sie die Domain kurzer­hand regis­trier­en ließen.

Pro­gram­mie­rer lieben Kaffee

Fakt 9: Programmierer lieben Kaffee

Natürlich ist jedes Büro­leben un­trenn­bar mit Kaffee ver­bun­den. Ob­gleich bei unseren Pro­gram­mie­re­rin­nen und Program­mie­rern auch koffe­in­hal­tige Soft­drinks hoch im Kurs stehen, spielt Kaffee die ent­schei­den­de Rolle. Un­sere Ent­wick­ler haben ihn so ver­inner­licht, vermut­lich könnten sie Kaffee auch in Binär­code schreiben. Was? Sie könnten das nicht? Dann prägen Sie sich das jetzt bitte gut ein: 010­010­110­110­000­101­100­110­011­001­100­110­010­101­100­101­000­010­10

Diesen Witz verstehen nur Nerds

Fakt 10: Das verstehen nur Nerds

Es gibt genau 10 Typen von Menschen auf der Welt. Die, die Binär­code ver­stehen und die, die es nicht tun.

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Christian Siebert
Christian ist Online Marketing Manager bei der SelectLine Software GmbH. Hier kümmert er sich um die Weiter­ent­wick­lung der Online-An­ge­bote, op­ti­miert Werbe­an­zei­gen, er­stellt Grafiken und verfasst neue Social Media Inhalte. Neben­beruf­lich stu­diert Christian Jour­na­lis­mus, Manage­ment und Inter­action Design im Master­stu­dien­gang Cross Media an der Hoch­schule Mag­de­burg-Stendal. Christian liebt Her­aus­for­de­run­gen und Sport jed­wed­er Art. In seiner Frei­zeit kannst Du ihn mit Sicher­heit auf dem Tennis­platz oder auf dem Renn­rad an­treffen.



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