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Mit diesen 4 Tipps Mitarbeiter motivieren – unentgeltlich

Die Arbeit spielt im Leben der meisten Menschen eine zentrale Rolle, nicht nur, weil damit der Lebensunterhalt gesichert wird. Am Arbeitsplatz wird ein Großteil des Tages verbracht – oft mehr Zeit, als für Familie, Freunde und Freizeit zur Verfügung steht. Ein „guter Job“ ist darum für viele Menschen ein wichtiges Element für Zufriedenheit und Lebensqualität.

Einige Anregungen, die über das Materielle hinaus gehen, um Mitarbeitern gegenüber seine Wertschätzung zu zeigen:

1. Die Arbeitszeiten

Von Arbeitnehmern wird heutzutage (zu Recht) viel Flexibilität erwartet. Auch als Arbeitgeber kann ich bei meinen Mitarbeitern mit flexiblen Arbeitszeiten punkten.

Gerade für Familien stellt sich tagtäglich die Herausforderung den Beruf und die Kinder unter einen Hut zu bekommen. Eine familienfreundliche Firmenpolitik kann maßgeblich dazu beitragen, dass Ihre Mitarbeiter weniger gestresst und dafür ausgeglichener an Ihren Arbeitsplatz kommen.

42 Prozent aller Beschäftigten sind bereits in flexiblen Arbeitszeitmodellen tätig. Verschiedene Studien beweisen außerdem, dass dadurch die Effektivität im Unternehmen gesteigert wird.

Auch die Telearbeit wird immer beliebter: Viele Mitarbeiter wünschen sich sogenannte Homeoffice-Tage. Der Arbeitgeber hat dadurch keinerlei Einbußen, der Arbeitnehmer jedoch spart viel Zeit für die An-und Abreise.

Bei besonderem Engagement oder speziellen Erfolgen kann ein Mitarbeiter durch einen zusätzlichen freien Bonustag für seine Mühe belohnt werden. Soll es nicht gleich ein ganzer Tag sein? Bereiten Sie Ihren Angestellten doch eine Freude indem Sie sie etwas früher in eine (längere) Mittagspause entlassen. Unverhofftes erzielt meist die größte Wirkung!

motivieren
Teamgeist

2. Das Arbeitsumfeld

Je angenehmer das Arbeitsumfeld gestaltet ist, desto lieber verbringt ein Arbeiternehmer Zeit an seinem Arbeitsplatz.

Hier einige Ideen für einen guten Arbeitsplatz:

  • Gibt es genügend Tageslicht im Raum?
  • Aufgrund der immer stärkeren Wetterschwankungen immer wichtiger: Kann die Temperatur nach Belieben geregelt werden? (Ventilator/ Klimaanlage, Heizung)
  • Wie ist die Ausstattung des Raumes? (Freundliche Farben, Gardienen, Pflanzen, usw.)
  • Ist ein gesundes, ergonomisches Arbeiten möglich? Lesen Sie dazu auch Ergonomie am Arbeitsplatz – inklusive Checkliste.
  • Gibt es Kühlschränke oder Kaffeemaschinen um den Arbeitsalltag noch angenehmer zu gestalten?

Diese Möglichkeiten können bereits dazu beitragen, dass sich Ihre Mitarbeiter wohler fühlen und mehr Lust am Arbeiten entwickeln.

3. Die Anerkennung

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein „Danke“ zu sagen, oder das ein oder andere Lob auszusprechen. Im Eifer des Gefechts gehen diese kleinen Gesten jedoch häufig unter oder ganz und gar verloren.

Damit es seine Besonderheit nicht verliert, sollte Lob differenziert verteilt werden. Es sollte nur dann geloben werden, wenn etwas außerordentlich gut erledigt wurde – dann ist es auch ehrlich gemeint und kommt von ganzem Herzen. Die Art und Weise wie gelobt wird, spielt eine ausgesprochen wichtige Rolle, damit Ihre Aussage als Lob wahrgenommen wird.

Hier die wichtigsten Grundregeln zum Loben:

  1. Loben Sie immer sofort im Anschluss an das Ereignis.
  2. Halten Sie Augenkontakt mit der Person.
  3. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Lob und seien Sie sicher, dass der Gegenüber Zeit hat das Lob anzunehmen.
  4. Loben Sie so präzise wie möglich. Sprechen Sie aus, was genau Ihnen besonders gut gefallen hat.
  5. Vermeiden Sie Übertreibungen.
  6. Überlegen Sie sich je nach Situation, ob Sie Ihr Lob unter vier Augen sagen oder vor anderen Kollegen, denn: Nicht immer bekommt man mit, wie viel oder was die anderen Kollegen im Unternehmen stemmen. Ein Lob vor dem ganzen Team kann sich deshalb besonders gut anfühlen.

Von einem guten Kompliment kann ich zwei Monate leben.

, Mark Twain

In sehr stressigen Zeiten fallen oft Überstunden an – auch wenn diese bezahlt werden, bedeutet das eine entbehrungsreiche Zeit für die Partner oder Familien. Eine schöne Geste ist es deshalb, nach einer solchen Zeit oder einem langen Projekt, in dem man dem Mitarbeiter und seiner Familie viel abverlangt hat, eine kreative Karte nach Hause zu schicken, in der man sich für die Anstrengungen bedankt und den Mitarbeiter für seinen Einsatz lobt.

4. Der Teamgeist

Das Zusammengehörigkeitsgefühl einer Gruppe ist nicht zu unterschätzen. Mit dem Gefühl „Gemeinsam können wir alles schaffen!“ werden Herausforderungen in einer Gruppe schneller und mit mehr Engagement gelöst.

Zu einem guten Team gehört häufig auch eine gute Führungsperson, die solidarisch handelt, die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter erkennt, eine Vorbildposition einnimmt und dadurch Sicherheit vermittelt.

Letztendlich ist Motivation ein subjektives Empfinden, das von Person zu Person schwanken kann. Es basiert auf dem Prinzip des Echos – alles was Sie gutes für Ihre Mitarbeiter tun, bekommen Sie in der Regel auch wieder zurück.

Bildquelle:

© Igor Mojzes / Fotolia.com

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