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SelectLine und Social Media Marketing

Wir möchten uns an dieser Stelle noch mal herzlich bei allen Partnern bedanken, die an unserer diesjährigen Partnerkonferenz im Herrenkrug Parkhotel in Magdeburg teilgenommen haben.

Wie versprochen: Hier noch mal ein Auszug aus dem Gespräch zum Thema SelectLine und Social Media.

Es fragt Herr Michael Richter (Leiter Vertrieb & Marketing der SelectLine Software GmbH) und es antwortet Herr Tobias Ambrosch  (Social Media Manager im Unternehmen).

Herr Richter: Seit kurzem ist die SelectLine auch in Sozialen Netzwerken wie Facebook und Google+ vertreten. Ich denke den meisten ist der Begriff Social Media bekannt. Was genau ist unter Social Media Marketing zu verstehen? Und was sind unsere Ziele?

Herr Ambrosch: Social Media Marketing ist eine relativ neue Form und Teildisziplin des Online Marketings. Im Prinzip beschreibt sie die Nutzung der interaktiven Netzwerke und Plattformen zu Zwecken des Marketings. Die Ziele, die ein Unternehmen damit verfolgt können ganz verschiedene sein, für uns gilt „ASA“:

  • Aufmerksamkeit für die Marke bzw. das Produkt generieren
  • Sichtbarkeit der Marke erhöhen (sowohl für Nutzer als auch Suchmaschinen) und
  • Animierung der Nutzer zum Teilen von Unternehmensinhalten mit ihrem Netzwerk

Der Ansatz des Social Media Marketing: man gibt den Verbrauchern eine Stimme, und damit die Kontrolle ein stückweit aus der Hand. Das ist auch gut so, denn in der Regel danken es die Besucher mit angenehmen Dialogen, Hinweisen zu Verbesserungen und Lob. Was jedoch am wichtigsten ist: sie danken es mit Weiterempfehlungen. Das Prinzip funktioniert nicht anders als in der Offline-Welt auch: gefällt mir als Verbraucher, als Kunde, als Partner oder als Interessent eine Dienstleistung oder ein Produkt empfehle ich diese auch gerne meinen Freunden und Bekannten. Nur funktioniert dieses Prinzip online eben  bedeutend schneller und in viel größerem Umfang. Genau das macht dieses Thema so spannend. Man spricht hier auch vom viralen Effekt. Viraler Effekt meint, dass Ideen, Konzepte, Meinungen oder Produkte sich sehr schnell verbreiten, ähnlich wie sich Viren im biologischen Sinn vermehren.

Herr Richter: Welche Plattformen bespielt SelectLine im Social Web?

Herr Ambrosch: Der SelectLine Blog ist das zentrale Instrument unserer Social Media Strategie. Wir sprechen hier von einem Unternehmensblog oder auch Corporate Blog, da hier ausschließlich SelectLine Mitarbeiter bloggen. Der Blog ist so aufgebaut, dass er sofort als Corporate Blog zu identifizieren ist, was sowohl an der Überschrift als auch anhand des Designs spätestens am Impressum zu erkennen ist. Dennoch muss der Blog eigenständig bleiben und darf nicht zur SelectLine Webseite Nr. 2 mutieren.  Das ist enorm wichtig, denn der Nutzer muss sehen: Okay, der Blog ist zwar Teil der Kommunikationsplattformen des Unternehmens, aber hier stellt sich das Unternehmen noch persönlicher und transparenter dar. Alle Beiträge veröffentlichen wir auf unseren Präsenzen bei Facebook, Google + und Twitter. Dazu kommt das ein oder andere Randthema, wie die Fußball EM 2012. Auf YouTube veröffentlichen wir alle Produktvideos und Webinare, wo wir der Meinung sind, die sind nicht nur für SelectLine Partner sondern auch für andere Besucher interessant.

Herr Richter: Wie sehen Sie den Start der SelectLine im Social Web? Was funktioniert schon gut und wo sehen Sie noch Potenzial?

Herr Ambrosch: Wenn man sich vor Augen hält, dass wir erst vor gut  2 Monaten mit der Umsetzung unserer Strategie begonnen haben, finde ich die Gefällt mir-Angaben für unsere Facebookseite mit mittlerweile fast 100  Klicks schon beachtlich.

Wo wir in jedem Fall noch viel Potenzial nach oben haben sind die Follower bei Twitter. Hier müssen wir noch mehr Menschen und eine größere Aufmerksamkeit unserer Nachrichten erreichen. Ähnlich ist es mit unserer Google+ -Seite. Viele auch größere Unternehmen veröffentlichen hier fast 1:1 das was auch auf der Facebookseite gepostet wird. Das liegt u. a. daran, dass es sich aufgrund der Gesamtnutzerzahl noch nicht lohnt hier eine komplett andere Strategie zu fahren. Schon gar nicht für kleine und mittlere Unternehmen.

Unser Ziel muss es sein die bestehende Strategie später so zu ergänzen, dass wir die Partner noch mehr mit miteinbeziehen in unsere Social Media Aktivitäten und diese auch noch stärker davon partizipieren.

Herr Richter: Wie sieht es eigentlich mit dem Thema Datenschutz und Social Media aus?

Herr Ambrosch: Grundsätzlich kann man sagen, wenn man keine Social Plugins einsetzt, also den Facebook Like-Button, den Google+1 – Button usw. sondern nur auf die einzelnen Online Plattformen per Link verweist dann hat man auch keine Probleme mit dem Datenschutz, da keine Daten an Dritte weitergeleitet werden. Es gilt jedoch, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben was Technik und Datenschutz angeht.

Herr Richter: Was sind ganz konkret die nächsten Schritte?

Herr Ambrosch: Als nächstes werden wir einen Social Media Newsroom veröffentlichen. Ziel ist es einen ständig aktualisierten Ort zu schaffen an dem Besucher sich über unser gesamtes Social Media Angebot informieren und die letzten Beiträge sehen können.

Herr Richter: Welche Empfehlungen können Sie SelectLine Partnern geben, die den Einstieg ins Social Media Marketing planen? 

Herr Ambrosch: Grundvoraussetzungen sind eine klare, nachhaltige Strategie und ausreichend Zeit. Ich denke selbst ein kleines bis mittleres Unternehmen sollte jemanden haben, der mindestens 16 bis 24 Stunden pro Woche in das Thema investieren kann. Ist im Haus keine Ressource verfügbar, die eine gewisse Begeisterung für Social Media Marketing und die entsprechenden Vorkenntnisse mitbringt und ausreichend Zeit hat, sollte man über die Zusammenarbeit mit einer Agentur nachdenken. Und ich empfehle, bevor man loslegt, informative Webseiten zu dem Thema aufzusuchen wie z. B.: t3nallfacebook.de und pr-blogger.de.

Hier geht´s zu unserer Social Media Netiquette.

www.selectline.de

 




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